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Austauschen statt Auswandern

Restrisiko

31. März 2011 von admin

Als UNwort des Jahres schlage ich das Wort „Restrisiko“ vor.
Restrisiko ist mit menschlichem Versagen oder mit menschlichen Unzulänglichkeiten gleich zu setzen. Das Wort soll Risiken verniedlichen bzw. unwahrscheinlich erscheinen lassen.

In Tschernobyl übte man die Verhinderung eines Supergaus und löste dabei ein Supergau aus. In Fukuschima sind seit 11 Jahren die Pumpen nicht überprüft worden. Andere Wartungsarbeiten sind ebenfalls vernachlässigt worden.

Das Restrisiko beim Autofahren ist ungleich kleiner als das Restrisiko einer Kernschmelze. Im Falle eines Autounfalls kommen u.U. einige Leute durch Unaufmerksamkeit, Trunkenheit oder technischen Pannen um.
Beim Atomkraftwerk können Tausende von Menschen sterben – in Tschernobyl geschätzte 50.000 Liquidatoren. Ganze Landstriche können für Jahrtausende unbewohnbar werden.

Angeblich kommt ein Supergau alle 10.000 bis 100.000 Jahre vor – ein kleines Restrisiko. In der Tat gibt es in den 60 Jahren seit Beginn des Atomzeitalters Tschernobyl, Harrisburg, Fukuschima (gleich 3 – 4
Mal) = ein schwerer Unfall alle 15 Jahre. Dabei sind die unzähligen meldepflichtigen Zwischenfälle nicht mal mitgerechnet.

G. S.

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Selbstmord – Globalisierung für alle!?

20. März 2011 von admin

Hallo!

Selbstmord ist schon sehr lange ein Thema für uns alle. Auch wenn wir es kaum direkt mitbekommen, in Baden-Württemberg z.B. bringen sich jedes Jahr 3000 Menschen um. Und wenn wir Deutschlandweit schauen und die anderen Länder weltweit vergleichen wird die Statistik nur noch schlimmer. Doch nun bekommt das Thema für mich eine neue, noch viel erschrenkendere Dimension, denn vielleicht sind wir mittlerweile schon auf einem kollektiven Selbstmordtrip!? Wenn wir uns unsere Regierungen und ihre Ignoranz gegenüber den so wichtigen Lebensthemen anschauen, könnte man meinen, dass Japan bewusst oder unbewusst auf einem Trip in den Abgrund ist, auch wenn sich noch ein paar Zellen opfern um für alle die Karre aus dem Dreck zu ziehen.
Wenn das äußere Selbstbild in der Welt mehr zählt als das Überleben, dann sind wir doch schon ein Selbstmordkanidat oder nicht??
Hier brennt wie damals bei dem Mauerfall eine Kerze für die, die den Kopf grad für uns alle hinhalten und für die, die wohl nie lernen werden, dass die Erde sich nicht vor unserem Lebensanspruch beugen wird!
Und es mag sein, dass die Menschheit mittlerweile zu einer weiteren Naturgewalt auf der Erde geworden ist und wir meinen, dass wir Mutter Natur und Gott Vater mit Atomspaltung, Genmanipulation etc. gleichzeitig in die Suppe spucken können – aber die Wirkungen sind bereits dabei, auf uns zurückzufallen.
Wenn ich die Diskussionen von studierten Gefühlsignoranten im Fernsehen sehe, die weiter ihre atomaren Sprechblasen in die Welt setzen, werde ich nur noch still und warte wie die kritische Masse weiter ansteigt …. vielleicht geht es Anderen ja auch so ….jedenfalls wird unsere Zeit auch noch kommen! Alles Liebe Alex

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Landtagswahlen

19. März 2011 von admin

Also, ich weiß absolut nicht, wen ich wählen soll.
Manchmal frag ich mich, ob ich überhaupt wählen soll.
Das birgt natürlich die Gefahr, denjenigen Stimmen zu schenken, die man überhaupt nicht haben will.
Die einzige Möglichkeit unseren Politikern zu zeigen, was wir (das Volk, also die Mehrheit der Bevölkerung) wollen bzw. nicht wollen, wäre, wenn niemand wählen gehen würde ( Was leider nicht geht, da es immer Spielverderber gibt, die nicht mitmachen). Der Zahn der Zeit zeigt uns, dass wir unbedingt wieder anfangen müssen mit Herz und Verstand  uns dieser  Erdeanzupassen, da wir nur die Besucher sind, die geduldet sind. Zahn der Zeit sind z.B Menschen, die erkannt haben, dass die meisten Menschen in Deutschland auch nicht mehr wissen, wen Sie als Volksvertreter wählen sollen. Es geht meistens sowieso nur noch um Profit.
Daher gibt es immer mehr Parteien, bei denen sich mir die Frage stellt, ob Ernsthaftigkeit überhaupt jemals ein
Bestandteil des  Wortschatzes gewesen ist.
Ich meine, wenn sich alle mal zuerst mit sich selbst auseinandersetzen würden, anstatt nach den Sternen zu greifen, wäre unsere Welt wesentlich erträglicher für alle.
Also geht wählen, es ändert sich sowieso anders, als man denkt.

Wollt ich mal loswerden, danke.

R.M.

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Japan

17. Februar 2011 von admin

Einige 1000 Kilometer von hier hat sich Mutter Natur abermals aufgebäumt und mit ihrer Kraft eine Schuttwüste mit tausenden Toten hinterlassen. So viele Menschen haben ihr zu Hause und ihre Familie verloren und Japan ziert sich weiterhin, die Hand zu nehmen, die von überall gereicht wird und nimmt gerne nur den kleinen Finger. ….?

Die Katastrophe mit einer weitaus größeren Tragweite, von Menschenhand gemacht, ist die mögliche nukleare Verstrahlung Japans, der Millionenstadt Tokio, der Umwelt – ein weiteres Tschernobyl?

Es sieht aus, als sei es Japans Regierung zur Zeit noch wichtiger, ein strahlend weißes Bild abzugeben und ganz Japan scheint in einer Art Fieberschock gefangen, wartet, deckt sich mit Lebensmitteln und Benzin ein, vertraut.

Gleich nebenan in Fukushima kämpfen rund 50 Menschen darum, eine Atomkatastrophe zu verhindern, der Premier zeigt sich geschäftig in seinem frisch gereinigten und gebügelten Arbeitsoutfit und erzählt der Welt, es bestehe keine Gefahr.

Immer noch besser als eine Massenpanik?!

Ach ja, und der Wind weht ja auch in Richtung Meer – also kein Grund zur Beunruhigung, das ist nicht so wichtig…

Die Welt reagiert auf die drohende Katastrophe und will die Kraftwerke auf ihre Sicherheit überprüfen. Bravo! Und wer soll sie vor Erdbeben, Luftangriffen oder menschlicher Dummheit schützen?

Und Deutschlands Angela Merkel, auf der Suche nach „einer gemeinsamen Lösung“, läutet ein Moratorium ein um sich bis zu den Wahlen zu retten.

Na immerhin werden die „alten Hasen“ unter den AKWs jetzt abgeschaltet um die Brennstäbe dann in Castor-Behälter zu lagern. Aber wohin bloß damit …?

Naja, vielleicht vergessen wir ja die Sünden an unserem schönen Planeten, wenn wir sie nur tief genug verbuddeln …

Thema: Asien, Umweltkatastrophe | 0 Reaktionen »